Dorferneuerung ist etwas, was nicht nur "von oben" verordnet werden kann, sondern sie muss vielmehr von den Bürgerinnen und Bürgern unterstützt und mitgetragen werden.
In Kempenich gibt es eine Reihe privater Initiativen, die mit zum Gelingen der Dorferneuerung beitragen. Sie werden auf dieser Seite vorgestellt.
Zwei herausragende Beispiele befinden sich im direkten Umfeld der Pfarrkirche.
Mit
großem Aufwand und viel Liebe zm Detail wurde das ehemalige
"Glöckner-Haus renoviert und modernisiert.
Über einen kleinen Vorplatz
führt jetzt auch ein Weg, der älteren Menschen das Treppensteigen zur
Kirche abnimmt und
auch jungen Familien mit Kinderwagen den Weg erleichert. Initiert wurde dies
aus Erlösen des Basars der KDF-Frauen.
Auf dem Vorplatz steht das schlichtes Grabkreuz, das aber aufgrund seiner
Inschrift sehr bedeutend für den Ort ist. Auf der Vorderseite ist zu lesen:
Anno 1667 den 18.Tag Mert
ist in Gott verstorben
Eberhard Honert von Weinbach DSGG
Die Rückseite trägt die Inschrift: "Gewesener
Porter zu Kempenich". Der Ort war im Mittelalter durch eine
Mauer geschützt. Drei Tore sind durch Namen und Funde belegt.
Ganz hervorragend wurde auch das gegenüberliegende Wohn- und Geschäftshaus
von der Familie Deuster renoviert. Der Fachmann erkennt, dass die
Tuffsteinfassade, die Fensterwangen und der Basaltsockel mit viel Liebe zum
Detail und großem Können bearbeitet wurden.

Sehr gelungen ist auch die Modernisierung des "Paste Hauses" in der
Großstraße. Es ist das älteste Profan-Gebäude in Kempenich. Bei den
Sanierungsarbeiten fand man einen Türstein mit der Jahresinschrift 1661.
Paste steht für den Rufnamen der Familie Becker, die hier über mehrere
Genrationen einen Installations- oder wie es in früherer Zeit hieß,
Klempnereibetrieb hatte.
Heute führt Jan Keller hier sein mit geschmackvollen Accessoires
ausgestattetes Einrichtungshaus.
Ebenfalls in privater Initiative sind zwei schöne Brunnenanlagen entstanden.

Auf dem Weg von
der Ortsmitte zur Leyberghalle kommt man am "Schmitzbohr" vorbei. Seit altersher
ist hier eine Wasserstelle belegt.
Lothar Schmitt(+) war der Initiator. Ihm zur
Seite standen Hermann Retterath und Gottlieb Dahm. Die Zimmerarbeiten
übernahm die Fa. Jochen Lauf und die Dachdeckerarbeiten wurden von der Fa.
Gebr. Wetzlar GmbH durchgeführt.
Im Kringelbuhr hat Norbert Grones eine schöne Anlage geschaffen. Sie ist häufig genutzter Treffpunkt der Anwohner.



