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Burgruine Kempenich
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Von der einstmals stattlichen Burg Kempenich ist nur noch eine Ruine geblieben. Die Ursprünge der Burg lassen sich nicht genau datieren. Es ist aber davon auszugehen, dass sie bereits 1147, als Bernhard von Clairvaux unweit von ihr zum Kreuzzug predigte, auf dem Burgberg stand. Dafür scheint auch ihre Architektur zu sprechen, da sie sich danach als staufische Anlage ausweist.

Als im Jahre 1424 die Herren von Kempenich im Mannesstamme ausstarben, begann eine wechselvolle Geschichte. Durch zahlreiche Verpfändungen wechselten Burg und Herrschaft im 15./16.Jahrhundert häufiger den Besitzer, was für die Erhaltung der Anlage nicht förderlich war. 1689 wurde die Burg von den französischen Truppen des "Sonnenkönigs" Ludwigs XIV belagert und stark beschädigt. Durch die Herren von Eltz-Kempenich wurde sie zwar in Teilen wieder aufgebaut, aber als 1776/77 die Pfandschaft der Eltz-Kempenicher endete, verfiel die Anlage immer mehr. 1822 wurde der Rest des alten Burggebäudes in ein Forsthaus umgebaut.


Seit jüngster Zeit befindet sich die Anlage in neuem Besitz. Der jetzige Eigentümer nutzt das Areal als Pferdegestüt und trägt bei seinen Maßnahmen den historischen Gegebenheiten Rechnung.


Von der alten Burg ist noch der Burgbrunnen erhalten, dessen Sohle bis in die Burgwiesen reicht. Auch die Außenwand der Ökonomiegebäude ist noch teilweise erhalten sowie die Grundmauern zweier Verteidigungstürme. Von der Wehrhaftigkeit der ehemaligen Gesamtanlage zeugen noch zwei bis 15 Meter Tiefe Wehrgräben, die in den Fels gemeißelt wurden.

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Von der einst mächtigen Anlage sind nur noch Reste erhalten geblieben. Im Bild oben erkennt man die Grundmauern eines Wehr- oder Wachturmes. Unten sind Teile der erhalten gebliebenen Burgmauern zu erkennen.

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Der Burgbrunnen reicht bis in die Tiefen der Burgwiesen.
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