| Geologie |
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| Das
Brohltal und das Laacher-See-Gebiet zählen zu den
interessantesten geologischen Gebieten der Erde. Bis in die jüngste
Erdneuzeit vor 10.000 bis 13.000 Jahren waren hier noch Vulkane aktiv
und schleuderten ungeheure Bimsmassen aus. An vielen Stellen
finden sich gute Beispiele für das devonische Grundgebirge (ca. 400
Millionen Jahre alt) sowie die Erdalterperioden Teritär und Quartär. Es
gibt eine beeindruckende Fülle verschiedener vulkanischer Materialien
und Mineralien. Vulkanpark Georoute O (externer Link): Auch in Kempenich und Engeln finden sich Zeugnisse der gewaltigen Erdveränderungen, die vor tausenden von Jahren unsere Heimat gestalteten. Die Orte sind durch die Route O =Oberes Brohltal (Tuffsteinweg) in das Projekt Vulkanpark Brohltal/Laacher See eingebunden und führt durch besondere geologische Aufschlüsse im Bereich Engeln, Weibern und Kempenich. Die Strecke ist etwa 16-17 km lang, beginnt am Bahnhof Engeln (Vulkan-Express) mit seinem Geogarten und führt durch die Unterführung Richtung Weibern zum Steinbruch Windkaul. Am Ortseingang von Weibern finden sich beeindruckende Tuffsteinbrüche. Nun geht es auf den "Riedender Berg und wieder bergab nach Weibern zum Tuffsteinmuseum (ehemaliger Bahnhof). Über die ehemalige Bahntrasse (siehe auch Radwege) geht es nun auf den Humersberg und weiter Richtung Kempenich. Unterhalb der Burg Kempenich (keine Besichtigung möglich), führt der Weg an der Berharduskapelle vorbei hinunter nach Kempenich. GPS-Navi-Daten der Strecke zum Download (externer Link) |
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| Ein interessanter Aufschluss ist im Burgschaftstall, nahe der Bernharduskapelle zu sehen. Er stellt eine Rarität in der gesamten Eifel dar, weil hier der Scheitelpunkt eines Tuffringes exemplarisch schön aufgeschlossen ist. |
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| Gegenüber
dem Sägewerk an der östlichen Umgehungsstraße stehen wir an
den Ausläufen eines großen Phonolithmassivs, das sich vom Engelner Kopf
bis hierin hinabzieht. Es bedeckt etwa 1,5 Kilometer und bildet das
größte Phonolithvorkommen der Eifel. Der Weg führt in nördlicher Richtung weiter zu "Lösch's Nück". Der hier vorkommende Palagonittuff hat besondere Eigenschaften zur Filtrierung von Wasser. Nahe Engeln findet sich eine große Lavagrube. Der Aufbau und der Verlauf der einzelnen Schichten ist sehr gut zu erkennen. Auf dem Engelner Kopf befindet sich ein Phonolithsteinbruch, aus dem in früheren Jahren Phonolith zum Ausführen von Mauern in Engeln abgebaut wurde. Das Material ist sehr hart und nur schwer zu bearbeiten. Nun führt die Strecke zurück zum Engelnder Bahnhof. Dort ist ein kleiner Geogarten angelegt, der die verschiedenen Erdepochen nochmals aufzeigt. Die vorstehend genannten Punkte sind in dem geologischen Führer "Vulkanpark Brohltal/Laacher See" von Prof. Dr. Wilhelm Meyer näher beschrieben und wissenschaftlich erläutert. Das Buch enthält auch eine Karte mit den Routen der Geopfade. Es ist bei der Touristinformation Brohltal zu erhalten. Internet: http://www.brohltal.de, eMail: tourist(at)brohltal.de, Telefon: 02636 - 19433, Fax: 02636 - 80146. |
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Ebenfalls hilfreich: Wanderkarte Eifelverein 10 (externer Link), Brohltal. |
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| Ebenfalls
geologisch interessant: Steinrausch |
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| Ein
großartiges und geologisch interessantes Gebiet stellt auch der Steinrausch,
nordwestlich von Kempenich an der Straße nach Cassel
gelegen, dar. In dem Waldgebiet mit seinen hohen Buchen finden sich
massenweise mächtige Lavabrocken. Sie sollen von einem kleineren
Vulkanausbruch in der hiesigen Region stammen Die Gemeinde hat die forstwirtschaftliche Nutzung des Waldes eingeschränkt, um dieses Naturdenkmal in seiner jetzigen Schönheit zu erhalten. Durch einen Naturlehrpfad hat man das Gebiet für einen sogenannten "sanften Tourismus" erschlossen. |
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| Hinweis: Die Gemeinde ist für externe Webseiten nicht verantwortlich. |
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