| Kann ein relativ kleiner Ort wie
Kempenich überhaupt
mit Sehenswürdigkeiten aufwarten, wird sich der Besucher vielleicht
fragen? Die Antwort lautete "Ja". Zwar kann kein Dom oder ein sonstiges monumentales Bauwerk geboten werden. Aber es sind die kleinen Sehenswürdigkeiten, die Kempenich entdeckenswert machen: |
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| Kempenich | |
| Auf dem Burgberg, am alten Weg nach Maria Laach, findet sich zum Beispiel die Bernharduskapelle. | |
| Ganz in der Nähe steht die Burgruine Kempenich, die zwar in Privatbesitz und deshalb nicht öffentlich zugänglich ist, jedoch auch von außen erahnen lässt, dass hier einstmals eine stolze Burg stand. | ![]() |
| Derjenige, der unterhalb der Burg wandert, hat zudem einen herrlichen Blick hinüber zum Kreuzwäldchen, eine sehenswerte Anlage der Ruhe und Besinnung am Ortsrand von Kempenich. | |
| Das "Paste Hauses" in der Großstraße ist das älteste
Profan-Gebäude in Kempenich. Bei den Sanierungsarbeiten fand man einen
Türstein mit der Jahresinschrift 1661. Paste steht für den Rufnamen der Familie Becker, die hier über mehrere Generationen einen Installations- oder wie es in früherer Zeit hieß, Klempnereibetrieb hatte. Heute führt Jan Keller hier sein mit geschmackvollen Accessoires ausgestattetes Einrichtungshaus. |
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Im Ort selbst fällt natürlich die Pfarrkirche von Kempenich ins Auge, deren Besuch sich in jedem Fall lohnt. |
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Manchmal sind es aber auch die kleinen Dinge, die faszinieren, wie die Miniatur-Schnitzereien von Ludwig Groß. |
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| Mit großem Aufwand und viel Liebe zm Detail wurde das ehemalige "Glöckner-Haus renoviert und modernisiert. Auf dem Dach verüben Max und Moritz ihre Streiche... | |
| Neben dem Glöcknerhaus wurde ein Weg angelegt, der älteren Menschen das Treppensteigen zur Kirche abnimmt und auch jungen Familien mit Kinderwagen den Weg erleichert. Initiert wurde dies aus Erlösen des Basars der KDF-Frauen. | |
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Auf dem
Vorplatz steht das schlichtes Grabkreuz, das aber aufgrund seiner
Inschrift sehr bedeutend für den Ort ist. Auf der Vorderseite ist zu
lesen:
Anno 1667 den 18.Tag
Mert
ist in Gott verstorben Eberhard Honert von Weinbach DSGG Die
Rückseite trägt die Inschrift: "Gewesener
Porter zu Kempenich". Der Ort war im Mittelalter durch
eine Mauer geschützt. Drei Tore sind durch Namen und Funde belegt.
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| Der Bahnhof
in Kempenich mit neu angebautem Vereinsheim |
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| Auf dem Weg von der Ortsmitte zur Leyberghalle kommt man am
"Schmitzbohr" vorbei. Seit altersher ist hier eine Wasserstelle belegt. Lothar Schmitt(+) war der Initiator, die Wasserstelle wieder herzurichten. Ihm zur Seite standen Hermann Retterath und Gottlieb Dahm. Die Zimmerarbeiten übernahm die Fa. Jochen Lau und die Dachdeckerarbeiten wurden von der Fa. Gebr. Wetzlar GmbH durchgeführt. |
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Als kleine Starthilfe gedacht sind unsere
Themenwege "Kempenich
im Mittelalter"
und der "Kempenicher
Burgfrieden von
1389".
Vielleicht fangen Sie aber
auch mit einer Ortsführung
an, die Sie mit Herrn Oliver Schüller (Tel.: 02655- 941196),
einem Mitglied unseres "Heimatfreunde Kempenich e.V.",
vereinbaren können. |
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| Wenn Sie möchten, können Sie auch einige Artikel käuflich erwerben. Hier eine Auswahl. | |
| Engeln | |
| Nicht minder filigran und kunstvoll präsentiert in Engeln Thomas Schmickler seine Glasmalereien. Ein Muss für jeden Liebhaber des Kunsthandwerks. | |
| Wahre Künstler und Handwerker mussten auch die Freunde des Bürgervereins sein, als sie historische Wasserpumpe restaurierten, die man mitten im Ort, am Gemeindehaus, bewundern kann. | |
| Mit etwas Glück kann man das Glockenspiel der Kapelle in Engeln hören, das vier Mal am Tag seinen Klang anstimmt. | |
| Ein paar Fußminuten weiter befindet man sich am Engelner Bahnhof, der Endstation des Vulkan-Express. | |
| In umittelbarer Nähe lohnt sich der Besuch des Geo-Gartens. | |
| Ein Besuch in Kempenich und Umgebung lohnt in jedem Fall ! | |




