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+++ Aktuelles aus der Ortsgemeinde +++

Harte Geduldsprobe für Bauwillige

Bauplätze sind in Kempenich rar. Die Gemeinde hat selbst nur noch  zwei Plätze im Bestand, deren Topographie jedoch als herausfordernd zu bezeichnen ist.

Private Eigentümer melden Eigenbedarf an oder hoffen auf weiter steigende Preise. Schnelle Abhilfe sollte das viel beschworene beschleunigte Verfahren zur Ausweisung neuer Baugebiete nach § 13a Bundesbaugesetzbuch bringen.

Als Hemmschuh erweist sich dabei immer mehr die nach wie vor unumgängliche Umweltverträglichkeitsprüfung.

Im Februar 2019 wurde für den ins Auge gefassten Bereich „Beun/Mathiasberg“ die erforderliche naturschutzrechtliche Untersuchung in Auftrag gegeben. Weil eine Wiesenfläche vorzeitig gemäht wurde, konnte diese jedoch nicht zu Ende geführt werden. Während andere Gemeinden ihre Bauleitplanungen zügig vorantrieben, musste in Kempenich der Beginn einer neuen

Vegetationsperiode abgewartet werden. Erst im Frühjahr dieses Jahres konnte das Verfahren neu anlaufen.

In der Zwischenzeit wurde dann immer deutlicher, dass in Bezug auf die in Frage kommenden Flächen nur eine begrenzte Verkaufsbereitschaft vorhanden ist. Daher hat der Gemeinderat im März 2020 parallel zu den Untersuchungen für „Beun/Mathiasberg“ auch eine Begutachtung für die „Hardt“ beauftragt. Großer Vorteil dieses Gebietes – die Ortsgemeinde ist Eigentümer der Flächen und somit nicht von der Gutwilligkeit privater Besitzer abhängig.

Einen Schlussstrich zog die Gemeinde im Frühjahr dieses Jahres unter den seit Jahren vergeblichen Versuch, eine Erweiterungsfläche für das Gewerbegebiet anzukaufen. Da zu Beginn der 2000er Jahren

schon Ankäufe von anderen, an das Gewerbegebiet angrenzenden, Flächen erfolgten, hat die Gemeinde eine Alternative.  Auch hierfür wurde die erforderliche naturschutzrechtliche Untersuchung veranlasst und in den vergangenen Monaten durchgeführt.

In der für den 14. September terminierten Gemeinderatssitzung sollten die Ergebnisse vorgestellt werden. Umso größer die Überraschung, als das beauftragte Büro jetzt verlauten ließ, dass das Verfahren zum vereinbarten Termin nicht abgeschlossen werden könne. Seitens der Gemeinde und der Verbandsgemeinde Brohltal drängt man nun darauf, dass die benötigten Informationen bis Ende des Monats oder spätestens Anfang Oktober vorliegen.

„Unser Ziel bleibt es, den zahlreichen jungen Familien und Paaren, die ein Baugrundstück suchen, bis Ende Oktober eine verlässliche Auskunft geben zu können“, zeigt sich Ortsbürgermeister Dominik Schmitz kämpferisch.

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