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Engeln

Bahnhof Engeln - Kempenich - Spessart - Engeln / 14,5 km

Engeln

Routenkarte auf google.de/maps:
Bahnhof Engeln (Endstation Vulkanexpress)  -  Kempenich  - Spessart   - Bahnhof Engeln

Streckenlänge:
14 km

Diese wunderschöne Strecke beginnt am Bahnhof Engeln - Endstation des Vulkanexpresses -  und dauert etwas über drei Stunden.

Vom Engelner Bahnhof geht es bergauf Richtung Engelner Kopf, anschließend wieder bergab an den Rottlandhöfen vorbei unter der Unterführung der B412 durch. Wer die Bernharduskapelle besuchen möchte geht hinter der Unterführung links, dann sofort rechts, kommt an die Kapelle und geht von dort in den Ort Kempenich hinunter. Wer direkt in den Ort möchte, geht nach der Unterführung nach rechts. Am Edeka gibt es ein Café. Danach geht es weiter auf der Bahnhofstraße, wer möchte, kann im Gasthof Bergweiler einkehren.

Weiter geht es Richtung Kirche und dem Glöcknerhaus. Wenn die Kirche besichtigt ist, können Sie nun rechts abbiegen zur Steinofenbäckerei Mannebach, deren Schwarzbrot Sie unbedingt probieren sollten. Der Hinterdorfstraße weiter folgen und links in die Dallstraße abbiegen, anschließend rechts auf die Grabenstraße und weiter geradeaus auf die Straße "Auf der Steinkaul". Am Ende der Straße überqueren Sie die B412. Sie kommen am Lake Lupo vorbei, wo Sie mit ein bisschen Glück Enten, Nilgänse, Fischreiher oder Milane beobachten können. Biegen Sie hinter dem kleinen See links ab. Sie kommen in den Bruch, einen Wald. Links davon befindet sich eine Wiese mit einem Baumlehrpfad, auf dem im Frühling die Obstbäume blühen. Biegen Sie an der nächsten Kreuzung rechts ab. Sie kommen zuerst an einem kleinen Tümpel vorbei, nach einiger Zeit am Sportplatz von Spessart, dann kommen Sie in diesen Ort. Wer möchte, kann in der Mittelstraße in den Gasthof "Zum Bockshahn" einkehren und sich stärken. 

Wandern Sie in Spessart  parallel zur Kempenicher Straße auf die andere Seite der L83, die Sie nun queren müssen. Auch hier können Sie sehr viele Milane beobachten. Folgen Sie den Schildern der Route O, dann kommen Sie an schönen Liegebänken mit toller Aussicht vorbei. Wenn Sie am Engelner Maar vorbeikommen (bei trockenem Wetter ist leider kein Wasser enthalten, aber im Juni/Juli finden Sie dort eine wahre Blütenpracht), machen Sie nach links einen Abstecher bergab auf den Weg nach Heulingshof, setzen Sie sich auf die Bank in der scharfen Kurve und genießen Sie die tolle Aussicht auf die Burg Olbrück. Gehen Sie anschließend wieder zurück Richtung Engelner Maar und anschließend nach Engeln und wieder zurück zum Engelner Bahnhof.

Streckenbeschreibung für die Teilstrecke von Engeln nach Kempenich: vulkan-express.de

 

Engeln - Weibern - Kempenich - Engeln = Tuffsteinweg = Geo-Route O / 20 km

Geopfad-Route-O - Tuffsteinweg:

Auf den Spuren des Tuffsteins durch das Obere Brohltal Engeln - Weibern - Kempenich

Mit dem Vulkanismus der Region, den daraus entstandenen Gesteinsformationen und ihrer industriellen Verwertung befasst sich die Themenrundwanderung Geopfad-Route-O - Tuffsteinweg im oberen Brohltal bei Weibern. Eine Reihe von Schautafeln entlang der Wegstrecke informieren den Wanderer über die Lagerstätten, die Gewinnung und die Verarbeitung der feinkörnigen Weiberner Phonolittuffe, die noch heute bei der Restaurierung des Kölner Doms Verwendung finden. Die 20 Kilometer lange Runde führt auf breiten Wald- und Wiesenwegen in die aufgegebenen Steinbrüche hinein, zeigt geologische Aufschlüsse die beim Brechen des Tuffs zutage getreten sind und präsentiert im "Weiberner Tuffsteinfenster" die unzähligen Verwendungsmöglichkeiten dieses vulkanischen Gesteins.

Der Tuffsteinweg beginnt am Engelner Bahnhof der Brohltal-Schmalspureisenbahn. Der stilisierte Nachbau eines Vulkans kann hier im Geo-Spielgarten "bestiegen" werden und eine erste Schautafel informiert über die Erdzeitalter und den Vulkanismus in der Region. Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg führt uns die Geopfad-Route sodann in Richtung Weibern. Am Ortseingang steigen wir, jenseits der Landstraße, in den bewaldeten Hang hinein. Kurz darauf wird der aufgelassene Tuffsteinbruch am Alten Berg erreicht. Die lotrecht aufragenden, nächtens angestrahlten Bruchwände beeindrucken jeden Betrachter. Durch Niederwald geht es dann hinüber zur Lärchenley. Auch hier kann man die gewaltigen Tuffwände in Augenschein nehmen.

Hinter der Lärchenley verjüngt sich der Tuffsteinweg zu einem schmalen Pfad, der Geländer bewehrt in eine Senke hinab fällt und dann wieder auf breiten Wald- und Wiesenwegen in die Flanke des Riedener Berges hinein steigt. Auf der Höhe geht es an der Grube Hatzenfeld vorbei. Überaus bemerkenswert sind hier die schönen Aussichten in die vulkanische Osteifel. Über die Ortschaft Morswiesen hinweg fällt der Blick am Horizont auf Langenfeld mit seinem Ortsbild prägenden "Eifeldom". Auf asphaltiertem Grund läuft der Tuffsteinweg dann in die Ortsmitte von Weibern hinein. Hier fällt auf, dass fast alle Häuser aus Tuffstein errichtet wurden. Kleine Erker, schön behauene Fensternischen und Balkongeländer aus Vulkangesteinen zeugen von den fantastischen Fähigkeiten der Weiberner Steinmetze. Um das alles zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten, hat man im Steinmetzbahnhof ein kleines Museum eingerichtet.

Von dort folgt der Geopfad der ehemaligen Trasse der Brohltal-Schmalspureisenbahn, um dann scharf rechts schwenkend in den Humersberg hinein zu steigen. In mehreren Windungen geht es bis zum ehemaligen Schlot des basaltischen Schlackenkegelvulkans hinauf. Über Weideland und durch Waldparzellen wandern wir sodann in Richtung Kempenich. Auf dem Kempenicher Burgberg treffen die Wanderer auf die Bernharduskapelle. Sie soll daran erinnern, dass Bernhard von Clerveaux im Jahre 1147 die Bürger des Kempenicher Ländchens an dieser Stelle zur Teilnahme am 2. Kreuzzug aufforderte. Heute eignet sich der Platz neben dem schmucken Kirchlein hervorragend für eine Wanderrast.

Vom Burgberg führt der Geopfad nach Kempenich hinab. Gleich zu Beginn der Bebauung steigt der Tuffsteinweg mit einem scharfen Rechtsschwenk über Wiesengelände recht steil in den Hang hinein. Nach Querung der B 412 führt uns die Route zur Löschs Nück hinüber.

Hierbei handelt es sich um Erosionsreste eines basaltischen Tuffrings. Auch der aufgegebene Bruch der Spessarter Ley wird angelaufen, bevor wir im Bereich der Buchhöfe wieder in die Gemarkung Engeln zurückkehren. Der freistehende Schlackenkegel des Engelner Kopfes ist zum Schluss noch zu umrunden. Dann erreichen die Wanderer wieder den Start- und Zielpunkt dieser erlebnisreichen Tour, den Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof.

Ein ausführlicher bebilderter Wanderbericht kann auf dem Wanderportal www.profirouten.de eingesehen werden.

Hier der entsprechende Link:  https://profirouten.de/eifel/geopfad-route-o-tuffsteinweg

Fazit:

Diese schöne Themenrunde im Oberen Brohltal erklärt dem Geopfad-Wanderer die Entstehung, die Gewinnung und Verwertung des Weiberner Tuffs. Nicht nur passionierte Geologen werden daher vom Tuffsteinweg neue Erkenntnisse über die vulkanischen Tätigkeiten in der Osteifel mit nach Hause nehmen. Der Tuffsteinweg läuft in der großen Mehrzahl über breite Wald- und Wiesenwege und ist durchgängig mit Wegezeichen versehen. Erst kürzlich wurde die Route in Teilbereichen neu konzipiert und die Beschilderung ergänzt. Für diesen schönen Themenrundwanderweg vergibt das Wanderportal ProfiRouten.de in den Kategorien Landschaft und Erlebnis je vier von fünf möglichen Bewertungssternen.

Wanderkilometer: 20

Höhenmeter im Auf- und Abstieg: 446

Wanderzeit: 5 - 6 Std. (es gibt eine ausgeschilderte Abkürzung)

Geocaching

Geocaching ist eine inzwischen weltweite moderne Art der Schnitzeljagd oder Schatzsuche mit technischer Unterstützung aus dem All (GPS). Man benötigt dazu z. B. ein Navigationsgerät, ein Handy mit entsprechender Funktion oder einen anderen GPS-Empfänger. Nette Menschen verstecken an geheimen Stellen Schätze in Form von so  genannten Caches. Dabei handelt es sich um wasserdichte Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden.

Der Finder trägt sich in das Logbuch ein. Anschließend wird der Cache wieder an der ursprünglichen Stelle versteckt, damit ihn nachfolgende Sucher ebenfalls finden können. Es gilt der Grundsatz, Cache-Verstecke geheim zu halten und möglichst unbeobachtet aufzusuchen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Cache von Unbeteiligten beschädigt wird oder verloren geht. Oftmals wird der Fund im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt, sodass sich die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen lassen. 

Für die Suche braucht man einen GPS-Empfänger (z. B. Navigationsgerät oder Handy mit entsprechender Funktion), die Schatzbeschreibung und gute Wanderschuhe. Dann kann die Jagd nach dem Schatz losgehen. Oftmals muss man Rätsel lösen, um den Cache zu finden. Außenstehende, die Geocaching nicht kennen, werden in Anlehnung zu Harry-Potter-Büchern als "Muggles" oder "Geomuggles" bezeichnet. Geocaching ist übrigens eine hervorragende Methode, um Kinder für das Wandern zu begeistern.

Anmerkung für nachfolgende Caches:
Da es sich teilweise um Naturschutzgebiete handelt, bitte nur die Wege benutzen.

Die Gemeinde übernimmt keinerlei Haftung für die Caches und Links auf fremde Websiten und deren Inhalte, da die Caches nicht von der Gemeinde versteckt und von der Gemeinde auch nicht getestet wurden. 

 

Engeln
Für die Anfahrt kann man auch den Vulkan-Express benutzen.

Parken: N 50 25,523' E 007 09,356'
Schöne Aussicht: N 50°25.316 E 007°09.980

Kempenich:

Für Kinder:

 

Kempenich - Bahnhof Engeln - Kempenich (einfach) / 10 km

Vom Alten Bahnhof in Kempenich zum Bahnhof Engeln (Vulkanexpress), und wieder zurück.

Routenkarte auf google.de/maps: Kempenich - Bahnhof Engeln - Kempenich (einfach)

Streckenlänge: Etwa 10 km, 161 Höhenmeter

Starten Sie vom Bahnhof in Kempenich (auf der Karte = Ortsgemeinde Gemeindeverwaltung) und gehen über die Straße "Zur Alten Burg"an der Marienapotheke vorbei. Auf der linken Seite befindet sich ein Fußgängerweg. Überqueren Sie am Ende an der Brücke die Straße und wechseln Sie gegenüber auf den Radweg (alte Bahntrasse). Diesen können Sie nun bis zum  Freizeitbad Brohltal folgen. Unmittelbar davor die L83 überqueren und weiter rechts auf dem Radweg durch den Ort Weibern. An der Kreuzung mit der Mariensäule links Richtung Wehr abbiegen. Hinter der Firma Augel links Richtung Engeln abbiegen. Wandern Sie dann zum Engelner Bahnhof / Geogarten. Dort können Sie rasten und die Tuffsteinzwerg im kleinen Labyrinth des Geogartens suchen. Anschließend geht es durch den Ort Engeln, an den Rottlandhöfen vorbei und wieder bergab durch die Unterführung (unter der B412) und wieder zurück nach Kempenich.

Streckenprofil: Vom Bahnhof Kempenich (441m ü. NN.) bis nach Weibern (Mariensäule etwa 404m ü. NN.) ist es fast eben. Ab Weibern bis zum Bahnhof Engeln (465m ü. NN) ansteigend (etwa 50 m Höhenunterschied auf einer Länge von 2 km) Vom Bahnhof Engeln Steigung bis nach Engeln (532m ü. NN.), danach bergab nach Kempenich zurück.

Vulkan Express & der Bahnhof Engeln mit Geogarten

Geschichte

Aufgrund des vulkanischen Ursprungs gibt es in der Eifel den hochwertigen Baustoff Tuff zu finden. Besonders der feinkörnige Weiberner Tuff eigenet sich hervorragend für Steinmetzarbeiten. Schon die Römer transportierten Tuff auf dem Rhein. Später war  er im ganzen Land gefragt  und wurde besonders gerne zum Bau von Kirchen verwendet, z. B. für die Basilika Maria Laach oder für feine Steinmetzarbeiten am Kölner Dom. Um die Steine zum Rhein transportieren zu können, startete der Bahnverkehr 1901 als Zahnradbahn von Brohl/Rheinhafen bis Engeln. Die Strecke wurde  über Weibern bis Kempenich ausgebaut. 1934 wurde der Zahnradbetrieb ab- und auf Reibungsbetrieb umgestellt.

Wandern mit Alpakas

Auf einem der Rottlandhöfe in Kempenich hat man ein Fable für Alpakas und Lamas. Die Lage des Hofes in der wunderschönen Landschaft lädt zu Wanderungen mit den Tieren ein. Der Hof ist von der Endstation des Vulkan-Expresses aus gut zu erreichen  - vorige Terminabsprache ist erforderlich. Mehr Informationen finden Sie auf der Website www.alpakas-vom-rottlandhof.de

Wanderportal für die nähere Umgebung

Wandern in der Vulkanregion Laacher See

Pünktlich zu Beginn des Wanderjahres 2020 ist das neue, im Brohltal beheimatete Wanderportal Profirouten.de gestartet. Die „Sagenhafte Vulkanregion Laacher See“ unterstützt das Projekt und hat sich entschlossen, in regelmäßigen Abständen Wandervorschläge aus der Region in Zusammenarbeit mit Profirouten.de zu veröffentlichen.

Die professionell gestaltete Internetseite wird von Vulkanparkführer Konrad Friedgen und der Firma Werbedesign Friedgen aus Wehr betrieben. Aus der „Sagenhaften Vulkanregion Laacher See“ sind die Beschreibungen des Vulkan- und Panoramaweges Burgbrohl, des 4-Dörfer-Weges bei Spessart, des Wehrer Kesselweges, aller Geo-Pfad-Routen und natürlich auch der Traumpfade einzusehen. Nahezu 100 Routen in der Eifel und darüber hinaus im Endausbau über 200 weitere Touren in Deutschlands Mittelgebirgen werden von Profirouten.de eindrucksvoll dokumentiert und mit mehr als 6.000 aussagekräftigen Bildern versehen, ins Netz gestellt.

Ein strenges, aber ausgesprochen faires Bewertungssystem beurteilt den Erlebniswert einer jeden Wanderung und garantiert eine objektive Beurteilung der vorgestellten Touren. Profirouten.de legt großen Wert darauf, jede Strecke selbst erwandert und im Anschluss daran bewertet zu haben. Die Tourenbeschreibungen sind sehr ausführlich gehalten, mit einer Wanderkarte, einem Höhenprofil und einer Anfahrtsskizze mit Routenplaner versehen. Jede Wanderung verfügt über ihr eigenes, punktgenaues Wetter. Eine downloadbare GPX-Datei ist selbstverständlich beigefügt, die das Nachwandern mit einem GPS-Gerät oder mit dem Smartphone möglich macht. Überhaupt ist die neue Internetseite vollständig mit dem Smartphone bedienbar, so dass sich das Mitführen einer Wanderkarte erübrigt.

Unter dem Motto "Suchen" - "Hinfahren" - "Wandern" hilft ein eingebauter Profifilter, der Schwierigkeit, Kondition und Erlebniswert berücksichtigt, eine Wanderung nach eigenem Gusto in der ausgewählten Region zusammen zu stellen. Bei all dem verfolgt Profirouten.de den Zweck, die herrlichen Wanderungen in 22 Regionen Deutschlands vorzustellen und erlebbar zu machen. Eine ständige Fortführung des jetzt schon umfangreichen Wanderportals ist garantiert.

https://profirouten.de/uebersichtskarte

Wanderschutzhütte Engeln

Wanderschutzhütte Engeln

Die Schutzhütte am Engelner Kopf ist nicht nur ein beliebter Rastpunkt für Wanderer, sondern ebenso als Ort für Feiern geschätzt. 

Die Wanderschutzhütte kann beim Ortsvorsteher des Ortsteils Engeln angemietet werden.

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