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Kreuzwäldchen

Kreuzwäldchen

Eine ruhige und beschauliche Anlage stellt das Kreuzwäldchen dar. Südwestlich des Dorfes steht auf einer kleinen Anhöhe die Kapelle der "Schmerzhaften Muttergottes". 1879 wurde die Kapelle von dem damaligen Pastor Ferdinand von Freyhold errichtet.

Die Kapelle steht auf historischem Boden, denn hier befand sich in grauer Vorzeit eine Burganlage, vom Volksmund die "alte Burg" genannt. Ihre Reste kamen erst bei der Anlage des Kalvarienberges im Kreuzwäldchen in den Jahren 1873 - 1881 wieder zu Tage. Damals fand man tief unter dem Wurzelwerk der Bäume starke Fundamentmauern eines Gebäudekomplexes, der überall Spuren eines Brands und einer gewaltsamen Schleifung aufwies.

Kreuzwaeldchen-
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Erhalten ist noch ein neunzehn Meter tiefer Brunnen. Vom Dorf aus erreicht man die Kapelle über einen liebevoll angelegten Kreuzweg mit kunstvoll gestalteten Terrakotta-Bildern. Zur Anlage gehört auch die Lourdesgrotte und der Weg der "Sieben Schmerzen Mariens".

Zur Weihnacht gibt es hier etwas ganz besonderes: Erstmals in 2017 entwickelte Peter Bell mit den Messdienern das Projekt des Kempenicher Krippenwegs. Nach einem Aufruf im Pfarrbrief wurden alte, beschädigte oder unvollständige Krippen abgegeben. Die Mädchen und Jungen reparierten begeistert die kaputten Figuren und Herbergen. Seitdem sind sie auch nach Weihnachten auf dem Kreuzweg des Kempenicher Kreuzwäldchens versteckt. Zwischen den Jahren sieht man daher Jung und Alt in Gruppen um die Anlage umherspazieren, die bei jedem neuen Fund begeisterte Rufe ausstoßen. Bei Begegnungen wird dann fröhlich ausgetauscht, wer schon wie viele Gruppen gefunden hat. Es sei verraten, dass es sich um eine größere Anzahl handelt.

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