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Kempenich vor Millionen Jahren

Auf der Seite https://dinosaurpictures.org/ zeigt sich ein interaktiver 3D-Globus eine kalifornischen Paläontologen. Geben Sie "Kempenich" in das Suchfeld ein und springen Sie mit den Pfeiltasten für links und rechts durch die Erdentwicklung. Es wird immer angezeigt, wo sich Kempenich zu dieser Zeit befand. Sie bekommen auch angezeigt, welche Dinosaurier es dort zu dieser Zeit gab...

Geschichte - Bücher

Geschichte

Kempenich im Wandel der Zeit
Aus der Vor- und Frühgeschichte im Kempenicher Raum sind nur wenige Spuren erhalten geblieben. Die ältesten Zeitzeugnisse fanden sich Distrikt Hundswinkel, etwa 1 km in nordöstlicher Richtung vom heutigen Ortskern entfernt, die darauf schliessen lassen, dass Kempenich ursprünglich eine keltische Siedlung war. Seinen wohlklingenden Namen verdankt Kempenich den Römern. Er geht entweder auf das römische "Campus" zurück, was Feld bedeutet oder auf das Feld des "Campinius", eines römischen Landmannes. Noch heute kann man Überreste eines römischen Gehöfts finden. Erstmals urkundlich erwähnt wird Kempenich im Jahre 1093. Richwin von Kempenich wird in der Stiftungsurkunde des Klosters Maria Laach als Zeuge genannt.

In Kempenich haben im Laufe der Geschichte zwei Burgen bestanden. Eine ältere Anlage befand sich im Kreuzwäldchen. Auf ihren Grundmauern wurde die Kapelle zur "Schmerzhaften Muttergottes" gebaut. Eine neue und einstmals stattliche Ritterburg wurden auf den Anhöhen des Burgberges errichtet. Hier herrschten verschiedene Adelsgeschlechter, zuletzt die Linie Eltz-Kempenich.

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Sagen - Erzählungen - Anekdoten

Viele Sagen und Erzählungen sind uns erhalten geblieben. Sie berichten von bizarren und denkwürdigen Ereignissen längst vergangener Jahrhunderte. Die Legenden ringen sich oft um die Burg Kempenich und handeln von mutigen Männern und Frauen.

Der in Kempenich ansässige Manfred Becker - inzwischen leider verstorben -  hat solche überlieferten Geschichten und Erinnerungen aufgeschrieben. Wer sich dafür interessiert, findet im Archiv des Heimatjahrbuches des Kreises Ahrweiler eine Menge Material. Im Web findet man sie im Heimatarchiv des Kreises Ahrweiler, wenn man bei der Autorenauswahl "Manfred Becker" eingibt. Auch von anderen Autoren lassen sich dort Beiträge über Kempenich finden.

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Zwischen Hoher Acht und Laacher See

Buch Zwischen Hoher Acht und Laacher SeeAus der Geschichte des Kempenicher Ländchens! In diesem Buch haben die Heimatfreunde e.V. (externer Link)  Kempenich die Vergangenheit von Kempenich teilweise wieder ans Tageslicht geholt.

Begonnen wird bei frühesten Siedlungsfunden, um die Geschichte, Bräuche, Sagen und Anekdoten bis in die Gegenwart weiter zu verfolgen. Mit 656 Seiten und interessanten Bildern eigentlich ein Muss für jeden ein wenig historisch interessierten Kempenicher.

 

Kaufpreis: 25,50 €
beim Verein

Heimatfreunde Kempenich

Das Kempenicher Heimatlied

1) Wo der Berge Wellen steigen hin bis zu der Hohen Acht,
wo des Laacher See´es Auge blauend dir entgegen lacht,
ist die Heimat mein gelegen. Heimatland wie lieb ich dich!
Dich, du kleines Eifeldörflein, dich, mein liebes Kempenich!
Dich, du kleines Eifeldörflein, dich, mein liebes Kempenich!

2) Führt mein weg mich in die Ferne, denk ich dein mit treuem Sinn.
Und ein immerwährend Sehnen zieht mich nach der Heimat hin.
Windeswehen, Waldesrauschen, Heideglanz und Vogelsang
Schwingen fort durch meine Träume, einen sich zum Heimatklang,
schwingen fort durch meine Träume, einen sich zum Heimatklang.

3) Deines Tales lausch´ge Buchten, deiner Wälder dunkles Gründ,
deiner Berge hohe Fluchten, deines Bächleins sanftes Ziehn,
meiner traumverlor´nen Jugend Weggenossen sonder Zahl,
seid gegrüßt mir, traute Bilder! Seid gegrüßt mit tausendmal!
Seid gegrüßt mir, traute Bilder! Seid gegrüßt mir tausendmal!

4) Kehr ich aus der Ferne wieder, schau die Berge und den See
und am Hang die bunten Felder, roter Mohn und grüner Klee.
Ach, dann kann ich´s nicht erwarten, bis die Wege wenden sich
hin zu meiner Heimat Fluren, hin zu dir, mein Kempenich!
Hin zu meiner Heimat Fluren, hin zu Dir, mein Kempenich!


Text: Rudolf Boos
Melodie: Stefan Knechtges, 1932

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